Ein strategisches SCM gewinnt vor dem Hintergrund der Pandemie an Relevanz: Das ist eines der Ergebnisse des 14. Hermes-Barometers, basierend auf einer Umfrage von 200 Logistikverantwortlichen deutscher Unternehmen.
Strategisches Supply Chain Management und Risikoprävention
Der Umfrage zufolge, spielt für 59 Prozent der befragten Entscheider*innen ein strategisches Supply Chain Management für den künftigen Erfolg des Unternehmens eine deutlich größere Rolle als vor der Pandemie. Auch das Supply Chain Risk Management (SCRM) rückt zunehmend in den Fokus der Logistikverantwortlichen: So planen 35 Prozent der Befragten im Rahmen der digitalen Transformation ein SCRM zu etablieren, um die eigene Lieferkette widerstandsfähiger zu gestalten.
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Wichtigste Treiber: Kostenreduktion und Lean Management
Besonders wichtige Treiber auf dem Weg zur digitalen Lieferkette sind jedoch der Wunsch nach einer Kostensenkung und Lean Management sowie die Reduzierung von Lagerbeständen durch ein effektives Bestandsmanagement. Knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent bzw. 46 Prozent) misst diesen Zielen eine große Bedeutung zu.
Die Erhöhung der Lieferketten-Transparenz zur Risikominimierung ist nur für ein Drittel der Verantwortlichen (33 Prozent) von großer Bedeutung. Letzteres überrascht vor dem Hintergrund zahlreicher Supply Chain-Beeinträchtigungen durch die Pandemie. „Die Abhängigkeiten in internationalen Lieferketten sind groß. Mit einer intensivierten Kollaboration und einer erhöhten Transparenz erwachsen erhebliche Kostenvorteile. Zusätzlich können die Risiken innerhalb der Lieferkette stark minimiert werden“, bewertet Moritz Gborglah, Division Manager International Freight bei Hermes International, einem Geschäftsbereich von Hermes Germany, die Ergebnisse.